UN beschließen historisches Abkommen 7. Juli 2017 122 Staaten haben am Freitagmorgen bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen verabschiedet. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie eine klare Botschaft an die Atomwaffenstaaten... mehr

IFFF/WILPF

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit nationalen Sektionen in über 40 Ländern und allen Kontinenten dieser Welt. Die IFFF/WILPF besitzt Beraterstatus* bei verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen (UN) mit einem internationalen Büro in Genf und einem New Yorker Büro, das sich vor allem der Arbeit der UN widmet.

WILPF ist die älteste Frauen-Friedensorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung mitten im ersten Weltkrieg 1915 in Den Haag richtet sie sich gegen alle Formen von Krieg und Gewalt. Sie war maßgeblich an der Gründung der Vereinten Nationen (UN) beteiligt. Die IFFF/WILPF beteiligt sich an internationalen Kongressen und Weltfrauenkonferenzen und setzt sich auf nationaler Ebene für ihre Ziele ein. Mehr über WILPF ›

Aktion Aufschrei

Bundesweite Veranstaltungstermine der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel unter: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html.

Neuigkeiten

24.07. 2007

Newsletter "Gender, Umwelt, Konflikt" erschienen

Bereits im Juni erschien der Newsletter "Gender, Umwelt, Konflikt" der Informationsplattform Krium: "Umweltveränderungen und Konflikte haben aufgrund geschlechtsspezifischer Rollenverteilung sowie gesellschaftlicher und kultureller Bedingungen unterschiedliche Auswirkungen auf Männer und Frauen. Umweltdegradation und die Folgen von Klimawandel oder Naturkatastrophen verstärken oftmals existierende Geschlechterrollen. Eine effektive Bekämpfung bzw. Vermeidung von Konflikten erfordert demnach die systematische Einbeziehung von Genderaspekten. "

Gender, Umwelt und Konflikt

Die Zusammenhänge zwischen Gender, Umwelt und Konflikt sind bislang nur in Ansätzen erschlossen. Umweltveränderungen und Konflikte haben aufgrund geschlechtsspezifischer Rollenverteilung sowie gesellschaftlicher und kultureller Bedingungen unterschiedliche Auswirkungen auf Männer und Frauen. Umweltdegradation und die Folgen von Klimawandel oder Naturkatastrophen verstärken oftmals existierende Geschlechterrollen. Eine effektive Bekämpfung bzw. Vermeidung von Konflikten erfordert demnach die systematische Einbeziehung von Genderaspekten. Vor diesem Hintergrund erscheint diese Sonderausgabe des Newsletters Krium – Zivile Krisenprävention – Umwelt und Ressourcen. Mit den Beiträgen dieser Ausgabe wollen wir die Zusammenhänge zwischen Gender, Umwelt und Konflikten näher beleuchten und durch die Zusammenschau zu weiteren Diskussionen und Vernetzungen anregen.
Im ersten Beitrag dieser Ausgabe gibt Nora Holzmann zunächst einen Überblick über die Wechselbeziehung von Geschlechterverhältnissen in Bezug auf den Umgang mit sich verknappenden natürlichen Ressourcen in Konflikt- bzw. Postkonfliktsituationen. Wie die durch den Klimawandel hervorgerufenen Naturkatastrophen und Ressourcenverknappungen mit einer negativen Geschlechterrollenverteilung zusammenhängen, zeigt Ulrike Röhr im zweiten Beitrag. Zentrale Einsichten der beiden Beiträge werden in den folgenden Fallstudien des Wasserkonflikts am Cauvery Fluss in Indien und der Folgen des Erdbebens in Nordpakistan vertieft betrachtet. Susanne Fleischli und Cordula Reimann verdeutlichen dabei, inwieweit insbesondere Frauen aufgrund traditionell gefestigter Zuschreibungen von Geschlechterrollen in Konflikt- oder Postkonfliktsituationen sowie nach Naturkatastrophen besonders betroffen sind. Gleichzeitig werden sie jedoch in Postkonflikt bzw. Konfliktpräventionsphasen als Handlungsträgerinnen systematisch übergangen.
Mit ihren Beiträgen bieten die Autorinnen einen Einstieg in die Zusammenhänge von Gender, Umwelt und Konflikten. Anschließend stellen wir verschiedene Initiativen und Publikationen vor, über die eine vertiefte Beschäftigung mit diesem Bereich ermöglicht werden soll. Wir würden uns freuen, wenn diese Zusammenschau weitere Beiträge nach sich zieht, Diskussionen anregt und vielleicht auch Widerspruch provoziert.

Weitere Informationen zum Thema Gender, Umwelt und Konflikt finden Sie bei der Internetplattform http://www.krium.de

 

aus dem Newsletter "Gender, Umwelt, Konflikt", Sonderausgabe Juni 2007 (Download als PDF, 12 Seiten)

Aus dem Inhalt:

EDITORIAL

DISKUSSIONSBEITRÄGE

 

INITIATIVEN

 

 

LITERATURHINWEISE


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