WLOE newsletter Januar 2013


Rhein bei Unkel, von H. Campino

WLOE wünscht allen ein friedliches Jahr 2013.

In eigener Sache: Änderungen im neuen Jahr

Da sich unsere WLOE e.V. Vorsitzende, die US-Amerikanerin Anna Gyorgy, vorbereitete 2013 wieder in ihre Heimat umzuziehen, gibt es im neuen Jahr gewisse Änderungen im Projekt. Wir haben unser Bonner Büro geschlossen und sind froh, dass das WLOE e.V. Archiv 2002-2012 jetzt in dem Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrum e.V FFBIZ in Berlin untergebracht wurde. In November 2012 hat die WLOE e.V. Mitgliederversammlung entschieden, den Verein als solchen aufzulösen, begrüßte aber, dass Anna und einige deutsche Kolleginnen bereit sind, das Projekt weiter zu entwickeln. Ziel ist eine modernere und effektivere mehrsprachige Website sowie verbundene Projekte und Aktionen weiter zu entwickeln - in internationaler Zusammenarbeit und mit ausreichend finanzieller Unterstützung! Unsere Planung in diese Übergangszeit geht jetzt für 2013-15 weiter. Interessierte sind eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen info(at)wloe.org

Das WLOE Neujahrs-Thema

Alternativen im Alltag - was machen andere und was kann ich tun?

Die »Links für's Leben« bieten zahlreiche Alternativen zu dem »Leben in der Wachstumsökonomie« und sind nur ein Anfang: neue Initiativen entstehen täglich. Die zentralen Themen sind Landwirtschaft, Solidarische Ökonomie, Energie und Verkehr. Diese Zusammenstellung ist das Ergebnis einer umfangreichen freiwilligen Arbeit von zwei jungen Frauen. Die Studentin Carolin Will (Uni Marburg) stellte die Link-Liste während eines intensiven Praktikums bei WLOE e.V. im Frühjahr 2012 zusammen und unsere Redakteurin Isabella Greif stellte diese dann mit Grafiken online. 
Über weitere Ideen und Ergänzungen freuen wir uns!

Veranstaltungshinweise


Agrardemo „Wir haben es satt“

Seien Sie dabei, wenn es am 19. Januar 2013 heißt:
„Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!“
Auf dem Demonstrationszug schließt sich WLOE der Organisation Ecomujer an. mehr

Publikationshinweise

Der "Fleischatlas 2013" zeigt: Eine Wende in der Agrarpolitik ist überfällig!

"Ein Deutscher verbraucht in seinem Leben im Schnitt 1.094 Tiere, darunter 4 ganze Rinder, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner." Am 10.1.2013 wurde das Gemeinschaftswerk von Heinrich-Böll-Stiftung, BUND und Le Monde Diplomatique vorgestellt: der Fleischatlas.  Mit beeindruckender Grafiken und Landkartenstellen stellen viele namhafte AutorInnen globale Daten und Infos zu Fleisch in kurzen Texten vor. Der Atlas ist kostenlos und kann vorbestellt werden (auch in Klassensatzstärke). Erhältlich bei BUND: Tel. 030-275 86-480 oder info(at)bund.net

weitere Meldungen

Von Frauenforschung und Frauenstudien zu Gender Studies
Veronika Bennholdt-Thomsen widmet diesen Artikel ihrer Freundin und Weggefährtin Claudia von Werlhof zu ihrem 70. Geburtstag: »Claudia von Werlhof ist eine der Schöpferinnen der Frauenforschung und Frauenstudien im deutschsprachigen Raum. Eine maßgebliche Schöpferin! Für diese historische Tat gebühren ihr die höchsten Ehrungen!« mehr

Update BICC Globaler Militarisierungsindex 2012

Mit einem Update 2012 aktualisiert das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn – Bonn International Center for Conversion) den Globalen Militarisierungsindex (GMI). Der Index untersucht die Militarisierungsgrade von 135 Ländern für das Jahr 2011 und dokumentiert die Entwicklung von bis zu 153 Ländern seit 1990. Das Update bestätigt den Trend der letzten Jahre, nach dem die Region des Nahen und Mittleren Osten weltweit am höchsten militarisiert ist. Tendenzen zu verstärkter regionaler Militarisierung zeigen sich derzeit ebenfalls vor allem in Asien und dem Kaukasus. mehr 

Endlich: Deutschland bekommt nationalen Aktionsplan 1325 - Bündnis 1325: Konkrete Umsetzungsschritte fehlen

Hintergrund: Die UN-Resolution 1325 wurde am 31. Oktober 2000 einstimmig vom UN-Sicherheitsrat verabschiedet. In ihr wurden erstmals Konfliktparteien dazu aufgerufen, die Rechte von Frauen zu schützen und Frauen gleichberechtigt in Friedensverhandlungen, Konfliktschlichtung und den Wiederaufbau mit einzubeziehen.

Pünktlich zum Jahresende und damit zum Ende der zweijährigen Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat hat die schwarz-gelbe Regierungskoalition noch schnell einen Nationalen Aktionsplan (NAP) 1325 auf den Weg gebracht und so eine lange überfällige internationale Verpflichtung eingelöst. mehr

Nachtrag zu »Schneewittchen rechnet ab«

Wachstumskritik und Alternativen in der Feministischen Ökonomie

Auf der Tagung „Schneewittchen rechnet ab. Feministische Ökonomie für anderes Leben, Arbeiten und Produzieren“ am 03.11.12 wurde den gängigen Begründungen, warum Wachstum erstrebenswert sei, etwas entgegengesetzt. In einem Panel zu „Wachstumskritik in der Feministischen Ökonomie“ kritisierten Dr. Tanja von Egan-Krieger und Dr. Barbara Muraca Wachstum dahingehend, dass die wirtschaftspolitische Orientierung an Wachstum eigene Produktionsgrundlagen gefährde und nicht berücksichtigt werde, dass Ressourcen und Produktionsmittel weder aus dem Nichts entstehen noch einer Gesellschaft unbegrenzt zur Verfügung stehen. „Soziale und ökologische Produktivität werden aus der ökonomischen Mainstream-Theorie herausgetrennt oder bestenfalls in den sogenannten reproduktiven Bereich verbannt“. mehr

Save the Date: Veranstaltungsreihe des Arbeitskreis Extremismusbegriff 

Der Arbeitskreis Extremismusbegriff, in dem unsere WLOE-Redakteurin Isabella Greif aktiv ist, präsentiert das im Oktober 2012 veröffentlichte Buch Schulverweis für Andi! Warum der Verfassungsschutz mit seiner Bildungsarbeit gegen »Extremismus« scheitert in 8 Städten. weitere Infos und Daten bei WLOE

Weitere Meldungen sind auf der Webseite unter der Rubrik »Neuigkeiten« zu finden.
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