UNESCAP-Bericht: Benachteiligung von Frauen im asiatisch-pazifischen Raum

Bis zu 80 Milliarden Dollar volkswirtschaftliche Kosten verursacht die Diskriminierung von Frauen jedes Jahr in den Ländern des asiatisch-pazifischen Raumes. Zu diesem Ergebnis sind Experten der Vereinten Nationen in ihrem jüngsten Jahresbericht zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der Weltregion gekommen, der am 18. April veröffentlicht wurde. Am Hauptsitz der UN-Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik (UNESCAP) in Bangkok ebenso wie in anderen Metropolen machten die Verfasser deutlich, welch schädliche Auswirkungen der schlechte Zugang von Frauen zum Bildungswesen, zur Gesundheitsfürsorge und zu beruflicher Gleichberechtigung wie auch ihre geringe Präsenz im politischen Leben hat. Bis zu 47 Milliarden Dollar verliert die Region nach Schätzungen der Wissenschaftler allein durch den schlechten Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Ungleichbehandlung bei der Bildung verursacht einen volkswirtschaftlichen Schaden von 16 bis 30 Milliarden.
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Weltsozialforum 2007

Das Weltsozialforum 2007 fand in Nairobi, Kenia statt. Mit 46.000 blieb die Zahl der TeilnehmerInnen deutlich unter den Zahlen der vergangenen Foren, andererseits waren afrikanische Gruppen deutlich präsenter. Von afrikanischen Frauen wurde vor allem bemerkt, dass Frauen im diesjährigen Forum eine größere Rolle spielten als bisher - auf allen Ebenen der Organisierung.

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