Archival Material

UN-Klimakonferenz 2006, Nairobi/Kenia

genanet berichtete über ihre Aktivitäten bei der 12. UN-Klimakonferenz vom 6. bis 17. November 2006 in Nairobi/Kenia:

Annabell Waititu, Kenia, gab am letzten Tag der UN-Klimakonferenz im Namen von genanet/LIFE e.V. ein Statement im Plenum ab. Das Statement hob die Auswirkungen des Klimawandels auf Frauen in Afrika und in anderen Regionen der Welt hervor und drückt den dringenden Bedarf an Bildung und Informationen, Technologietransfer und Ressourcen jeglicher Art aus – besonders für Frauen und vor allem für Frauen in Afrika. Die Frauen, die sich auf der COP12 regelmäßig trafen, fordern einen kreativen und integrierten Ansatz in der Klimapolitik und bieten den Regierungen an: „Wenn es euch an Ideen fehlt, die Frauen haben sie und geben sie gern weiter!“

Statement der Frauen-AG bei der Plenarsitzung der 12. Vertragsstaatenkonferenz der Klimaschutz-Rahmenkonvention Nairobi (2 Seiten pdf), 17. November 2006 vorgetragen von Annabell Waititu, als Repräsentantin von LIFE e.V./genanet und der Frauen-AG in Nairobi.

Wangari Maathai: Klimaschutz braucht Gerechtigkeit

Die in Nairobi beschlossenen Fonds sind ein wichtiger Schritt. Warum aber in Afrika eingespartes Kohlendioxid viel weniger wert sein soll als in Europa, das kann Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai nicht verstehen.

"Wir sind die Generation, die es noch schaffen kann, den Klimawandel aufzuhalten. Das Problem ist, dass sich viele Menschen an ihren derzeitigen Lebensstil gewöhnt haben. Wenn die Menschen in Afrika "fahren", fahren sie meistens mit dem Fahrrad. In den reichen Ländern bedeutet "fahren" natürlich Auto."

taz-Interview am 18.10. anläßlich der Klimakonferenz

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