UN beschließen historisches Abkommen 7. Juli 2017 122 Staaten haben am Freitagmorgen bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen verabschiedet. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie eine klare Botschaft an die Atomwaffenstaaten... mehr

IFFF/WILPF

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit nationalen Sektionen in über 40 Ländern und allen Kontinenten dieser Welt. Die IFFF/WILPF besitzt Beraterstatus* bei verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen (UN) mit einem internationalen Büro in Genf und einem New Yorker Büro, das sich vor allem der Arbeit der UN widmet.

WILPF ist die älteste Frauen-Friedensorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung mitten im ersten Weltkrieg 1915 in Den Haag richtet sie sich gegen alle Formen von Krieg und Gewalt. Sie war maßgeblich an der Gründung der Vereinten Nationen (UN) beteiligt. Die IFFF/WILPF beteiligt sich an internationalen Kongressen und Weltfrauenkonferenzen und setzt sich auf nationaler Ebene für ihre Ziele ein. Mehr über WILPF ›

Aktion Aufschrei

Bundesweite Veranstaltungstermine der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel unter: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html.

Neuigkeiten

19.09. 2006

Libanon-Krieg

Vom 12.Juli bis zum Waffenstillstand am 14.August fand der Libanonkrieg statt.

Israels Krieg im Nahen Osten. Tagebuch Israel/Palästina: arbeiterfotografie
Notizen zum Krieg Israels im Nahen Osten - insbesondere gegen die Bevölkerung Palästinas.

Hiroshima Tag 2006 und der Krieg in Libanon
Einer öffentlichen Lesung zum Hiroshima-Tag 06 in Wien von Claudia von Werlhof, Univ. Innsbruck.
Sie schreibt uns: "Ich finde, man muss die Interessenslage klarstellen, die diesen Krieg leiten."

Krieg gegen Libanon geht in die fünfte Woche: »Wir wollen nur eins: Frieden«
Ein Bericht aus Beirut von Karin Leukefeld, freie Journalistin aus Bonn, Neues Deutschland, 10. August 2006.
"In Beirut und noch mehr im Süden Libanons wird die Lage immer unerträglicher. Doch auf die Unterstützung der 'internationalen Gemeinschaft' hofft kaum noch jemand"
Sehe Karin Leukefelds Webseite unter http://www.leukefeld.net

Offener Brief des Bonner Friedensbündnisses an die Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Außenminister Frank-Walter Steinmeier:
"Was hätten Sie den vier jungen Libanesinnen geantwortet, die gestern auf dem Bonner Münsterplatz fragten: Warum? Bei der Mahnwache unseres Friedensbündnisses hatten die vier Schülerinnen über Angst und Not ihrer Verwandten im nördlichen Libanon gesprochen, über die schrecklichen Bilder von Tod, Verwüstung und Flüchtlingselend."

Berliner Künstler gegen den Krieg im Libanon:
In ihrem Blog kann man ihre neueste Aktionen finden. Am 10. August ist eine Performance geplant, bei der die Darsteller mit ihren Körpern den Aufruf "STOP WAR" auf dem Boden erscheinen lassen. Um 18 Uhr vor der Gemäldegalerie, Robert Von Karajan Str. / Tiergarten.

Kriegsjunkies, von Uri Avnery. ZNet Deutschland 5. August 2006
"Zehn Millionen Araber und hundert Millionen Muslime sehen jeden Tag auf ihren Fernsehschirmen die entsetzlichen Bilder der zermalmten Babys, die Anblicke der schrecklichen Zerstörung. Das wird sich tief ins Bewusstsein der Massen einprägen und wird eine Menge Zorn und Hass anhäufen, der viel gefährlicher sein wird als ein Arsenal von Raketen."

Solidaritätserklärung mit den Menschen in Libanon und Palästina
: Brief an The Guardian, 3. August, 2006.
Unterschreiber: Tariq Ali, Noam Chomsky, Eduardo Galeano, Howard Zinn, Ken Loach, John Berger & Arundhati Roy, u.a.
"Der von den USA unterstützte Angriff auf den Libanon hat das Land erstarrt, schwelend und zornig zurückgelassen. Das Massaker von Qana und der Verlust von Menschenleben ist nicht einfach nur "unangemessen". Es ist, nach den geltenden Regeln des internationalen Rechts, ein Kriegsverbrechen."

Beiträge zu Geschichte, Wirtschaft und Politik:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Libanon/Welcome.html
Lesenswert: Uri Avneri zum Libanon-Krieg (18.07.06)
Unter http://www.aachener-friedenspreis.de/aktuell/AvneryLibanon.pdf schreibt der israelische Preisträger des Aachener Friedenspreises Uri Avneri Interessantes zu diesem Krieg.
Der Aachener Friedenspreis hat übrigens seine israelischen PreisträgerInnen (es sind drei Personen und eine Gruppe, die "Frauen in Schwarz") zu einer Friedenskonferenz im Herbst eingeladen.


Alle Meldungen