UN beschließen historisches Abkommen 7. Juli 2017 122 Staaten haben am Freitagmorgen bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen verabschiedet. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie eine klare Botschaft an die Atomwaffenstaaten... mehr

IFFF/WILPF

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit nationalen Sektionen in über 40 Ländern und allen Kontinenten dieser Welt. Die IFFF/WILPF besitzt Beraterstatus* bei verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen (UN) mit einem internationalen Büro in Genf und einem New Yorker Büro, das sich vor allem der Arbeit der UN widmet.

WILPF ist die älteste Frauen-Friedensorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung mitten im ersten Weltkrieg 1915 in Den Haag richtet sie sich gegen alle Formen von Krieg und Gewalt. Sie war maßgeblich an der Gründung der Vereinten Nationen (UN) beteiligt. Die IFFF/WILPF beteiligt sich an internationalen Kongressen und Weltfrauenkonferenzen und setzt sich auf nationaler Ebene für ihre Ziele ein. Mehr über WILPF ›

Aktion Aufschrei

Bundesweite Veranstaltungstermine der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel unter: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html.

Neuigkeiten

08.03. 2007

Irak: Todesdrohung für irakische Feministin

Erklärung von MADRE, internationale Frauen-Menschenrechtsorganisation, aktiv seit 1983:
Am 26. Februar 2007 erhielt Housan Mahmoud, internationale Vertreterin der Organisation für die Freiheit der Frauen im Irak, eine E-Mail von Ansar al-Islam, einer bekanntermaßen brutalen Dschihad-Gruppe in Kurdistan/Irak.

In der Todesdrohung, die als E-Mail verschickt wurde, heißt es "Mit der Erlaubis des großen Gottes werden wir Dich entweder im Irak oder in London bis Mitte März töten, denn du kämpfst gegen den Islam. Dafür sollst Du von Gott Deine Strafe bekommen." Housan Mahmoud, die sich zur Zeit in London aufhält, kommt aus Irakisch-Kurdistan, wo sie zuletzt eine Kampage gegen die Einführung der Scharia in die vorgeschlagene Verfassung geführt hat.

Frau Mahmoud, 34, ist eine engagierte irakische säkulare Feministin, Journalistin und Menschenrechtsaktivistin. Sie hat sich entschieden, ihre Arbeit weiter zu führen, trotz der Drohungen von Ansar al-Islam. In einem Brief an MADRE vom 27. Februar schreibt Frau Mahmoud: "Ich werde weiter das machen, was ich jetzt mache, nämlich überall für Unterstützung für die Frauen im Irak und in Kurdistan zu werben wie auch die Gewalt und die Geschlechter-Apartheid aufzudecken, die die Islamisten Millionen von Frauen in der Region aufzwingen."

MADRE klagt die Drohungen der Islamisten gegen Housan Mahmoud an und verurteilt alle Angriffe auf VerteidigerInnen von Menschenrechtsen und Frauenrechtsaktivistinnen. MADRE weist darauf hin, dass unsere Schwesterorganisationen überall auf der Welt seit zwei Jahrzehnten mit ähnlicher Gewalt bedroht werden, von den Todesschwadronen in El Salvador bis zu den Interahamwe-Milizen in Ruanda. MADRE steht gegen all jene, die Gewalt, Einschüchterung und Massenmorde anwenden um ihre reaktionären politischen und sozialen Pläne durchzusetzen und unterstützt Housan Mahmoud und alle irakischen Frauen, die für ihre Menschenrechte kämpfen.

(Quelle: http://madre.org/articles/me/houzanthreat.html, Übersetzung: WLOE e.V.)


Die Organisation für die Freiheit von Frauen im Irak bittet gemeinsam mit MADRE um Spenden für Projekte, die dazu beitragen, die Gewalt im Irak zu beenden.


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