UN beschließen historisches Abkommen 7. Juli 2017 122 Staaten haben am Freitagmorgen bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen verabschiedet. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie eine klare Botschaft an die Atomwaffenstaaten... mehr

IFFF/WILPF

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit nationalen Sektionen in über 40 Ländern und allen Kontinenten dieser Welt. Die IFFF/WILPF besitzt Beraterstatus* bei verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen (UN) mit einem internationalen Büro in Genf und einem New Yorker Büro, das sich vor allem der Arbeit der UN widmet.

WILPF ist die älteste Frauen-Friedensorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung mitten im ersten Weltkrieg 1915 in Den Haag richtet sie sich gegen alle Formen von Krieg und Gewalt. Sie war maßgeblich an der Gründung der Vereinten Nationen (UN) beteiligt. Die IFFF/WILPF beteiligt sich an internationalen Kongressen und Weltfrauenkonferenzen und setzt sich auf nationaler Ebene für ihre Ziele ein. Mehr über WILPF ›

Aktion Aufschrei

Bundesweite Veranstaltungstermine der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel unter: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html.

Neuigkeiten

04.10. 2012

Öffentlicher Dank an Judith Butler zum Erhalt des Theodor-W.-Adorno Preises

„Es ist von größter Bedeutung, dass die ethischen Traditionen des Judentums für unsere Zeit wieder gewürdigt und wiederbelebt werden - sie stehen für die Werte der Diaspora, die Kämpfe um soziale Gerechtigkeit und den immer bedeutsameren jüdischen Wert, die Welt zu reparieren (/Tikkun Olam/)‘.“

Die Kritische Jüdische Stimme (Österreich) informiert:

10. September, 2012

Wir gratulieren Judith Butler zum Erhalt des Theodor-W.-Adorno Preises.
Was für eine Ehre - für den Theodor-W.-Adorno Preis der Stadt Frankfurt, für die Tradition der kritischen Theorie, für die widerständigen Denktraditionen in Deutschland, und, ja, für uns Wenigen, die in der Jüdischen Stimme dem Vergessen der kosmopolitischen jüdischen Traditionen entgegenarbeiten, dass ausgerechnet Judith Butler, die Philosophin, die widerständige jüdische Denkerin, den Theodor-W.-Adorno-Preis 2012 der Stadt Frankfurt erhält. Sie sagt es
laut, ihre Stimme ist stark und sie trägt: „Es ist von größter
Bedeutung, dass die ethischen Traditionen des Judentums für unsere Zeit
wieder gewürdigt und wiederbelebt werden - sie stehen für die Werte der
Diaspora, die Kämpfe um soziale Gerechtigkeit und den immer
bedeutsameren jüdischen Wert, die Welt zu reparieren (/Tikkun Olam/)‘.“
Unkritische Staatstreue und blinder Gehorsam zählten in den jüdischen
Überlieferungen nie zu den gefeierten Tugenden.

Die öffentliche Anfeindung der jüdischen Denkerin Judith Butler, die es
wagt, gerade in ihrer Eigenschaft als Preisträgerin des Theodor-W.-Adorno Preises der Radikalität der jüdischen ethischen Denktraditionen auch im Kontext des Nahen Ostens treu zu sein, zeigt uns nicht zuletzt auch, wie sehr wir mit dem Erinnern und Weiterführen kosmopolitischer kritischer Denktraditionen doch immer wieder am Anfang stehen, wie sehr sich die damit verbundenen Haltungen zurückgezogen
haben, auch wenn sie verfügbar scheinen.

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (Deutschland)

Die Gruppe "Kritische Juedische Stimme (OESTERREICH)" ist eine der 16 juedischen Organisationen in verschiedenen westeuropaeischen Laendern, die 2002 in Amsterdam die Foederation "EUROPEAN JEWS FOR A JUST PEACE" (EJJP) gruendeten.


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