Texte zu Klimawandel

Klimawandel, von Alexandra Bader für ceiberweiber.at

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Gabi Horak: Öko-Gender-Check

(01.12.2007) Der Klimawandel macht sich bemerkbar. Höchste Zeit, dass Frauen entscheidend mitreden – schließlich spüren sie die Auswirkungen am deutlichsten. (aus: an.schläge - das feministische Magazin)

(...)Seit einigen Jahren setzen sich Frauenorganisationen dafür ein, dass Genderaspekte in der Klimapolitik stärker berücksichtigt werden. In Bali wird das dafür aufgebaute Netzwerk genderCC (Women for Climate Justice) aktiv werden, das auch vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) unterstützt wird. So können unter anderem die Reisekosten für sieben Frauen aus Entwicklungsländern bezahlt werden. Denn bei der Klimakonferenz sollen die Perspektiven der Frauen aus aller Welt vorkommen. (...)

Zahlreiche Projekte. Heute gibt es weltweit zahlreiche Netzwerke und Projekte, die für Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik eintreten. Beispielsweise das bereits 1988 in Großbritannien gegründete Netzwerk „Women’s Environmental Network“ (WEN). Gemeinsam mit anderen Organisationen sammelt WEN derzeit online Unterschriften für ihr „Manifesto on Climate Change“: Darin fordern sie gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Entscheidungsprozessen bezüglich Klimapolitik, Investitionen in erneuerbare Energien, mehr umweltfreundliche Produkte und strengere Ziele bei der Reduzierung von CO2-Emissionen.
Die Europäische Kommission hat von 2003 bis 2005 das Projekt „Climate for Change“ unterstützt. Es war gleichzeitig das erste „Genderprojekt“ des Klima-Bündnis Europäischer Städte: In Kooperation mit Städten aus vier europäischen Ländern wurde die Situation von Frauen im kommunalen Klimaschutz untersucht. Alle Fakten, Argumente, Instrumente zur Frauenförderung sowie ein Gender-Check zur ersten Einschätzung wurden in einem „Toolkit“ zusammengefasst. Es ist auf deutsch, englisch und italienisch auf der Homepage www.climateforchange.net zu finden.

„Es geht um Fragen, die die Zukunft aller Menschen auf der Erde betreffen!“ Also: Klimapolitik ohne Frauen wird nicht gehen!

Linktipps:
www.genanet.de / www.wen.org.uk / www.climateforchange.net

Buchtipps:
Rachel Carson: Der stumme Frühling. Verlag Beck 2007
Helga Kromp-Kolb/Herber Formayer: Schwarzbuch Klimawandel.
Verlag Ecowin 2007

(Der ganze Artikel)

"Frauen sind die besseren Ökos"

Die Initiative genanet versucht mit einer Fotoaktion, Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und des Klimaschutzes zu verbinden. Fazit: Frauen denken ökologischer, kommen aber in der aktuellen Debatte seltener zu Wort als Männer. (taz 9.3.2007) mehr...

ClimateChangeMessengers

Wie um alles in der Welt können wir bloß alle miteinander auf diesem Planeten leben? ClimateChangeMessengers ist ein Fotoprojekt, welches sich um individuelle Gedanken dreht. Erfahre was Menschen über Klimawandel und mögliche Zukünfte für uns und unseren Planeten denken; was es ist, was sie bewegt, worüber sie sich Gedanken machen, was sie schon immer einmal zum Thema Klimawandel sagen wollten. genanet.de - focal point gender, environment, sustainability hat die Aktion am internationalen Frauentag 2007 gestartet, Hannah Förster von mnmlsm und TheCompensators fotografiert die ClimateChangeMessengers. Sowohl genanet als auch TheCompensators werden diese Aktion weiterführen, um so viele Gedanken und Nachrichten wie möglich einzufangen.

 

Viele wichtige Informationen zum Thema Frauen und Klima gibt es auf der Website von genanet im Bereich Klimaschutz.

genanet über sich:

Mit genanet, der Leitstelle Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt und Nachhaltigkeit, sollen Strukturen aufgebaut werden, die eine effektive Einflussnahme auf (umwelt)politische Entscheidungen aus der Geschlechterperspektive ermöglichen. Von genanet sollen Impulse ausgehen, die dauerhaft Bewegung in den Mainstream bringen. Hier können Aktive sich vernetzen, neue Ideen, Konzepte und Strategien entwickeln und gemeinsame Projekte initiieren.

Empfehlenswert wie auch praktisch ist das Faltblatt 'Prima Klima. Geschlechtergerechtigkeit im Klimaschutz' (Download als PDF).