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Bettina Marx, DLF: Gescheiterte Politik – Westerwelle und die deutsche Nahostpolitik und weitere deutsche Beiträge auf "OtherSite"
Medico International: Gaza – Der Wahnsinn muss aufhören mit Spendenaufruf
Noam Chomsky besuchte den GAZA-Streifen vom 25.-30. Oktober 2012: Erniedrigen und degradieren
FriedensFrauen Weltweit
100 Jahre nachdem Berta von Suttner als erste Frau den Friedensnobelpreis verliehen bekam, sind 2005 1000 Frauen aus über 150 Ländern gemeinsam für den berühmten Preis nominiert worden. Das Projekt hat jede Friedensfrau in dem 2000-seitigen Buch "1000 PeaceWomen Across the Globe" portraitiert. Jetzt, dank FrauenNetzwerk für Frieden, ist ein deutsche Übersetzung vorhanden.
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Update BICC Globaler Militarisierungsindex 2012

Mit einem Update 2012 aktualisiert das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn - Bonn International Center for Conversion) den Globalen Militarisierungsindex (GMI) - http://www.bicc.de/our-work/gmi.html. Das Update bestätigt den Trend der letzten Jahre, nach dem die Region des Nahen und Mittleren Osten weltweit am höchsten militarisiert ist. Tendenzen zu verstärkter regionaler Militarisierung zeigen sich derzeit ebenfalls vor allem in Asien und dem Kaukasus. Umfangreiche Waffenkäufe verstärken die Gefahr von regionalen Rüstungswettläufen. Israel, Singapur, Syrien, Russland, Jordanien, Zypern, Kuwait, Aserbaidschan, Bahrain und Saudi-Arabien belegen nun die ersten zehn Plätze des Globalen Militarisierungsindexes (GMI). Die USA haben mit 689 Milliarden US-Dollar weiterhin den weltweit größten Rüstungshaushalt. Der Index definiert den Militarisierungsgrad eines Landes unter anderem dadurch, wie sich die staatliche Mittelverteilung an das Militär zum Bruttoinlandsprodukt oder zu anderen gesellschaftlichen Bereichen wie z.B. den staatlichen Gesundheitsausgaben verhält.
Naher und Mittlerer Osten weit vorn
"Der Nahe und Mittlere Osten ist seit Jahren eine der brisantesten Krisen- und Konfliktregionen der Welt. Dies spiegelt auch der Index wider, der den konstant hohen Militarisierungsgrad dort nachweist", erläutert Jan Grebe, Projektleiter am BICC. So sind sechs der ersten zehn Länder des GMI Israel (Rang 1), Syrien (Rang 3), Jordanien (Rang 5), Kuwait (Rang 8), Bahrain (Rang 9) und Saudi-Arabien (Rang 10). Vor dem Hintergrund politischer Umbrüche, anhaltender Unruhen in einigen Staaten sowie des Krieges in Syrien bergen die hohen Militarisierungsgrade potenziell die Gefahr, die Region weiter zu destabilisieren. „Umfangreiche Waffenkäufe, wie auch das Interesse Saudi-Arabiens und Katars am Kauf deutscher Panzer, sind Indizien für eine Dynamik des regionalen Wettrüstens“, warnt Jan Grebe.
Tendenzen zum regionalen Wettrüsten
Mit Singapur (Rang 2) befindet sich im Jahr 2011 erneut eines der höchst militarisierten Länder der Welt in Südostostasien. „Der kleine Stadtstaat weist dem staatlichen Militärapparat unverhältnismäßig viele Ressourcen zu. Gründe hierfür sind seine geostrategische Lage zwischen Malaysia, Indien und Indonesien sowie die starke Verankerung des Militärs in der Gesellschaft, das eine tragende Säule in der als „Total Defense“ bezeichneten Sicherheitspolitik des Landes ist“, erläutert Jan Grebe.
Afrika südlich der Sahara: Niedriger Militarisierungsgrad keine Garantie für Frieden
Die Zentralafrikanische Republik (Rang 93), Mali (Rang 110) und Nigeria (Rang 117) verzeichnen niedrige Militarisierungsgrade. Die Lage in der Zentralafrikanischen Republik und in Nigeria ist kritisch und zeugt von einer höchst instabilen Situation. Insbesondere Mali ist ein Beispiel, dass ein schwacher und unzureichend ausgestatteter Sicherheitsapparat die innere und äußere Sicherheit nicht garantieren kann.
"Diese Gemengelage deutet auf das paradox erscheinende Phänomen hin, dass manche staatliche Sicherheitsapparate nicht in der Lage sind, Gewalt und Konflikte zu verhindern, eben weil das betreffende Land eine (zu) niedrige Militarisierung zeigt", kommentiert Jan Grebe die Ergebnisse des GMI.
Weitere Informationen:
Der GMI stützt sich u.a. auf Zahlen des Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI, des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des BICC. Das Ranking zeigt die Militarisierung von 161 Staaten seit 1990. Er wird jährlich durch das BICC aktualisiert.
- Update GMI 2012 (November 2012): http://www.bicc.de/old-site/uploads/gmi/pdf/Update_GMI_2012%20Fact%20Sheet_d.pdf
- Rankingtabelle: http://www.bicc.de/our-work/gmi-table.html
- GMI Weltkarte (pdf): http://www.bicc.de/old-site/uploads/gmi/pdf/gmi-map-2012-update.pdf
- Occasional Paper VII / Forschungsbericht „Der Globale Militarisierungsindex (GMI)“ (2011) http://www.bicc.de/old-site/uploads/pdf/publications/papers/occ_paper_07/occasional_paper_VII_02_11_deu.pdf
BICC Pressemitteilung vom 20.11.2012
2013 Frauen und Frieden: Aktiv gegen Rüstung
IFFF-Flyer zu den Kampagnen "You Get What You Pay For" und "Aktion Aufschrei" unter Einbeziehung der Genderaspakte von Kleinwaffen.
Der IFFF-Flyer kann hier als PDF abgerufen werden.
ein Kampfschiff Jahresgehalt für
Fregatte 125 ODER 20.000
Erzieherinnen
You Get What You Pay For - Du KRIEGst wofür du zahlst ist eine Kampagne der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/ WILPF).
Quelle: http://www.wilpf.de/themen/abruestung/ifff-flyer-you-get-what-you-pay-for.html
2012: Friedensnobelpreis an EU
Auch in europäischen Mainstream-Medien stößt die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union auf Unverständnis und Kritik. Dabei ist es einfach nur konsequent, nach Barack Obama den Preis auch einem europäischen Kriegsherren oder gleich der gesamten EU zu verleihen, so Joachim Guilliard. Zu einer kritischen Analyse.
KoPI
Der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel - Für das Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden (KoPI) hat ab sofort eine neue Website: www.kopi-online.de
Hier auf dieser Website sind jetzt Informationen zu Palästina, Israel und allgemein Nahost zu finden. Weitere Informationen zu Palästina, Israel und allgemein Nahost hier: Nahostkommission des Versöhnungsbunds
Antikrieg.tv
Antikrieg.TV bietet deutschsprachige und übersetzte Medienbeiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika) u.a. Links führen zu deutschsprachigen Nachrichtenseiten wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund.de, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beiträgen der Occupy Bewegung.![]()

