2005 erschien das englische Buch "1000 PeaceWomen Across the Globe", dass auf 2000 Seiten jede der 1000 Frauen vorstellt, die zum 100. Jahrestag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Bertha von Suttner gemeinsam für die Nominierung vorgeschlagen wurden. Jetzt ist endlich die vollständige deutsche Übersetzung online: 1000 FriedensFrauen Weltweit.

FriedensFrauen Weltweit -- jetzt auf deutsch!

http://buchdeutsch.1000peacewomen.org

FriedensFrauen Weltweit ist ein Projekt, das aus der Kampagne 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005 entstanden ist. Die Kampagne hatte und hat zum Ziel, Frauen, ihre Arbeit für eine gerechte Zukunft und Frieden, ihre Netzwerke und Methoden sichtbar zu machen.

Das Projekt hat jede Friedensfrau in dem Buch "1000 PeaceWomen Across the Globe" portraitiert. Mitglieder von Women and Life on Earth waren Teil eines Übersetzungsteams, das das Werk 2008 der deutschsprachigen Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Das Projekt wird vom Frauennetzwerk für Frieden koordiniert.

Mehr Infos über FriedensFrauen Weltweit

Einige ausgewählte Portraits der Friedensfrauen hier

Zehn Portraits der nomierten Frauen aus aller Welt (Brigitte)

Die 1000 Frauen sind ein Symbol für all die unzähligen Frauen weltweit, die sich für Frieden und Menschenrechte einsetzen.

Die nominierten Frauen aus Deutschland sind:

(bei der Pressekonferenz Hamburg, 29. Juni 2005)

1. Reihe (unten) von links: Marianne Grosspietsch, Maren Haartje (Projekt Manager, Koordinatorin für Westeuropa), Isa Boch (Kuratorium, filia: die frauenstiftung), Monika Hauser

2. Reihe (oben) von links: Monika Gerstendörfer, Barbara Gladysch, Judith Brandt, Ruth Weiss (beige/weiß farbene Jacke), Sr. Maria Christina (mit violetten Kopftuch), rechts von ihr: Christiane Grupe (große Frau im lila Kostüm, Geschäftsführerin der filia Frauenstiftung), Bosilkja Schedlich (dunkel-rotes Kostüm), Karla Schefter (mit langem dunkel-roten Schal), Seyran Ates (weiße Bluse, kurzes Haar), Cathrin Schauer (Jeans Jacke, gelbes T-shirt)

Die Initiatorinnen des Projekts der 1000 Frauen hätten sich zum Ziel gesetzt, die nationale und internationale Friedensarbeit von Frauen weltweit sichtbar zu machen und Friedensinitiativen weltweit zu vernetzen.

Vor allem sollte auf «unbekannte» Frauen aus dem Grassroots-Bereich aufmerksam gemacht werden, weil diese Frauen "direkte und aktive Friedensarbeit vor Ort sozusagen an der Wurzel leisten" und wenig oder überhaupt keine Anerkennung für
ihre Arbeit bekommen. Von den 1000 nominierten Frauen sind:
35% der nominierten Frauen auf der lokalen Grassroots-Ebene tätig,
25% arbeiten auf regionaler Ebene,
20% sind auf nationaler Ebene engagiert,
10% agieren grenzüberschreitend,
10% auf internationaler Ebene tätig.

"Die 1000 Frauen sind Expertinnen in ihren Arbeitsgebieten, sie sind Hoffnungsträgerinnen für die Menschen vor Ort, sie sind unbequem, wissend und fordernd!"
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